Gesundheitsdaten sicher senden

Befunde, Bilddaten und Berichte verschlüsselt übermitteln, mit Passwortschutz, klarer Frist und automatischer Löschung.

Die Ausgangslage

Gesundheitsdaten zählen zu den besonderen Kategorien nach Art. 9 DSGVO, und für viele Berufe gilt zusätzlich die Schweigepflicht. Trotzdem gehen Befunde, Arztbriefe und Bilddaten oft als normaler E-Mail-Anhang hinaus oder wandern über Messenger und private Cloud-Links. Dort bleiben sie ohne Ablaufdatum liegen, in Postfächern, auf Smartphones und in Backups. Wer Daten einmal so verschickt hat, kann sie kaum noch zurückholen.

So hilft Fairsend

Verschlüsselung im Browser

Dateien werden auf Ihrem Gerät mit AES-256-GCM verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden. Auf den Servern in Deutschland liegen sie nur verschlüsselt.

Passwort auf getrenntem Weg ab Premium

Schützen Sie die Sendung mit einem Passwort und nennen Sie es am Telefon.

Empfänger-Code per E-Mail ab Premium

Jeder Empfänger bestätigt seine Adresse vor dem Download mit einem Code. Ein weitergeleiteter Link reicht dann nicht für den Download.

Kurze Ablauffrist ab Premium

Sie legen fest, wie lange die Daten abrufbar sind.

Automatische Löschung

Nach Ablauf der Frist werden die Dateien automatisch und unwiderruflich gelöscht. Einen Papierkorb gibt es nicht.

Zustellnachweis

Sie sehen, wann der Empfänger die Dateien vollständig heruntergeladen hat.

Passender Tarif

Premium

9,90 € / Monat

oder 79,00 € im Jahr

  • Bis 50 GB pro Sendung
  • Abrufbar bis zu 30 Tage

Premium bringt Passwortschutz, Empfänger-Code und eine eigene Ablauffrist mit, die beim Versand von Gesundheitsdaten besonders hilfreich sind.

Im Team arbeiten

Mehrere Mitarbeitende arbeiten im Tarif Team mit Rollen und gemeinsamem Adressbuch, das hilft gegen Fehladressen. Inhaber und Admins können Passwortschutz und Empfänger-Code für alle vorschreiben. Das Audit-Log hält sicherheitsrelevante Aktionen fest.

Wie Verschlüsselung, Speicherung und Löschung im Einzelnen funktionieren, lesen Sie auf der Seite Sicherheit.

Häufige Fragen

Was gilt als Gesundheitsdaten?

Dazu gehören alle Angaben zur körperlichen oder geistigen Gesundheit einer Person, etwa Befunde, Diagnosen, Bilddaten, Rezepte oder Krankmeldungen.

Reicht es, die Datei zu verschlüsseln?

Verschlüsselung ist ein wichtiger Teil, aber nicht alles. Achten Sie auch auf die richtige Adresse, ein getrennt übermitteltes Passwort und eine kurze Frist. Welche Maßnahmen für Sie gelten, klären Sie mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder Ihrer Beratung.

Wie gebe ich das Passwort weiter?

Auf einem anderen Weg als den Link, am besten am Telefon oder persönlich. Passwortschutz gibt es ab Premium.

Was sollte nicht in die E-Mail?

Die Benachrichtigung über eine Sendung ist eine gewöhnliche E-Mail. Schreiben Sie keine Namen, Diagnosen oder andere Gesundheitsangaben in den Nachrichtentext.

Wo liegen die Daten?

Auf Servern in Deutschland, dort nur verschlüsselt. Einzelheiten stehen auf der Seite Sicherheit.

Geht das auch kostenlos?

Im Free-Tarif wird ebenfalls im Browser verschlüsselt. Eine Sendung geht dort an einen Empfänger, ist für einen vollständigen Download abrufbar und wird danach gelöscht. Für Gesundheitsdaten empfehlen wir den Passwortschutz, den es ab Premium gibt.

Kann ich Gesundheitsdaten auch empfangen?

Ja. Mit einem Upload-Link laden Patienten oder Kollegen Dateien verschlüsselt zu Ihnen hoch, ohne Konto. Ab Premium schützen Sie den Link mit einem Passwort.